Die syrische Choreografin Mey Seifan macht aus (Alb-)Träumen Tanz – »Arabesques« zum letzten Mal am 06.05. in Cumberland

Es gibt viele Wege, mit einer Gemengelage aus alter und neuer Heimat, überhaupt dem Heimatbegriff, Exilerfahrung, der eigenen Kreativität und den Möglichkeiten, Kunst zu schaffen, umzugehen. Jede*r, der*die sich in dieser Gemengelage bewegt, hat eigene Erfahrungen, eigene Möglichkeiten oder Unmöglichkeiten und eigene Wege genommen.

Rania Mleihi hat mit ihrem Salonabend Arabesques seit Januar vier Künstler*innen aus dem arabischen Raum und ihre Arbeit zwischen Heimat und Exil Raum gegeben. Gesprochen wurde über die Kunst, die unterschiedlichen Kunstbegriffe in den unterschiedlichen Kulturen, die gegenseitige kulturelle Wahrnehmung, Kunst- und Kulturgeschichte, über die Arbeit und das Leben in einem zunächst fremden Land, wie die eigenen Erfahrungen die künstlerische Praxis beeinflussen, und und und.

Choreografin Mey Seifan hat, neben anderen Projekten, das Syrian Dreams Projekt gestartet, in dem sie für ihre Choreografien auf ein Archiv von Träumen zurückgreift, die Syrer*innen nach der Revolution in ihrem Land aufgezeichnet haben. Nach ihrer Ballettausbildung in Damaskus hat sie an der Frankfurter Hochschule für Darstellende Kunst studiert, ihre Arbeiten werden inzwischen u.a. in den Sophiensaelen gezeigt.

Auch bei der letzten Arabesques wird sich zwischen Gastgeberin Rania Mleihi und ihrem Gast Mey Seifan ein interessantes und intimes Gespräch entspinnen, das vom Old Damascus Duo auf der Oud und mit Percussion begleitet und umrahmt wird.

Arabesques, zum letzten mal am 06.05. um 20 Uhr in Cumberland

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