WERKSCHAU

GEHEIMTREFFEN ZUM DECHIFFRIEREN VON THEATERABENDEN VON UND MIT JOHANNA BANTZER
ODER: WAS ZUM HENKER HABT IHR EUCH DENN DABEI GEDACHT?

Nach den ersten Werkschauen seit September 2017 kam von unseren Zuschauer*innen der Wunsch, mehr über unsere Probenarbeit im Theater zu erfahren. Wir wollen diesem Wunsch nachgehen und mit der nächsten Werkschau versuchen uns diesen Fragen anzunähern. “Was zum Teufel macht ihr da eigentlich in eurer Arbeit genau?” Wir machen uns gemeinsam mit Ihnen auf die Suche nach Antworten zu dieser Frage.
Im ersten Teil berichten wir über die Produktion Mädchen wie die. die am 12. Januar Premiere haben wird. In dieser Arbeit erzählen wir von der besonderen Herausforderung mit gehörlosen Schauspielerinnen arbeiten zu dürfen. Wir haben dazu die gehörlose Schauspielerin Kassandra Wedel zu einem Interview eingeladen.

Im zweiten Teil der Werkschau zeigen wir Bilder und Aufnahmen von der Probenarbeit zu Extrem laut und unendlich nah (Premiere 20. Januar 2018).

Do., 04.01., 20:00 Uhr, Cumberland
Tickets HIER 

Werkschau – was ist das?
In einer 6-8 wöchigen Probenarbeit steuert ein zusammengewürfelter Haufen von Künstlern gemeinsam auf Umwegen, Abkürzungen, Irrwegen und Seitenwegen auf eine Theaterpremiere hin. Das ist normalerweise der Zeitraum, der einem Produktionsteam vom Theaterbetrieb bis zur ersten Aufführung veranschlagt wird.
Was genau auf diesem Weg passiert, welche Ideen, Inhalte, Philosophien, die Beteiligten in dieser Zeit beschäftigen, welche Fragen sie sich stellen, welche Antworten ihnen verwehrt bleiben, welche Menschen und Geschichten sie auf der Strecke begleiten, das bleibt nach der gemeinsam Probenzeit im besten Falle in abgewandelter Form auf der Bühne sichtbar.

Wir laden Sie ein, monatlich einem Prozess beizuwohnen, Theater als Diskurs zu verstehen und etwas über die Hintergründe des Weges zu erfahren, die uns am Ende zu einer Theateraufführung geführt haben.
Mit Gästen aus laufenden Produktionen wird Johanna Bantzer in der Werkschau über Räume reden, über Handwerk, Utopien, Stoffe, Texte und Menschen. Gemeinsam wollen sie Theater nicht erklären, sondern vielmehr berichten, von unterschiedlichen Blickwinkeln unterschiedlicher Theatermenschen auf ihre Arbeit.

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